Wochenrückblick 4

Zurück aus der Schweiz, ist es wieder soweit- der Wochenrückblick ist wieder da. Erst mal ein herzliches Willkommen in 2015. Dann geht es gleich weiter mit einem etwas längeren Thema, das mich gerade beschäftigt und auch ein wenig aufregt. Dating Apps und YouNow ( ein Live- Streaming Dienst). Vor beidem wird gerade in Pädagogenkreisen gewarnt, weil die Kids beides unrefektiert nutzen. Die Warnung an sich, mag nicht so verkehrt sein, doch die Konsequenz, die oft getroffen wird schon. Es wird ein Nutzungsverbot gefordert. Doch so einfach ist es nicht. Also erst mal von vorne. YouNow und Dating Apps sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.

Bei den Dating Apps wundert es keinen, dass sie genutzt werden. Natürlich lernen hier die Kids von den Erwachsenen. Wenn in Zeitschriften wie Fit for Fun Artikel mit der Überschrift „ Oh ja, schicks mir“-Wie man Smartphone, Tablet & Co. als Flirt- und Sextoy nutzen kann (http://www.fitforfun.de/sex-soul/lust/sexting-oh-ja-schicks-mir-165377.html) – oder die wenn die Welt über die 5 besten Dating Apps berichtet (http://www.welt.de/icon/article121068512/Diese-fuenf-Dating-Apps- erleichtern-das-Liebesleben.html), muss sich keiner wundern, wenn die Jugendlichen nachziehen. Beim Daten über Apps gilt das gleiche, wie bei bisherigen Internetdates. Nicht alleine treffen und genau checken um wen es sich handelt, soweit das möglich ist. Auch der andere Dienst „YouNow“ ist differenziert zu betrachten. Man muss verstehen, warum die Kids das machen und erst einmal schauen, wie viele tatsächlich betroffen sind. Die aktuellen Streamingzahlen sprechen noch nicht für ein Massenphänomen. Dann kommt es darauf an, ob ich streame, weil ich meinem Youtube Star nacheifern will oder weil ich Aufmerksamkeit suche. Handelt es sich um einen selbstbewussten Jugendlichen, der dort streamt, ginge es pädagogisch gesehen darum, klar zu machen was man erzählt und was nicht ( Sprich sowas wie: Warum sollte ich meine Adresse nicht preis geben?)

Im anderen Fall, bei Jugendlichen, die streamen um Aufmerksamkeit zu bekommen, sollte man sich fragen, warum brauchen sie diese Klicks und diese Bestätigung. Wie kann man mit pädagogischen Konzepten und mit Erziehung so auf Jugendliche einwirken, dass sie ihr Selbstbewusstsein nicht aus Onlineklicks beziehen?

Soweit ein kurzer Einblick in meine Gedanken zum Thema…da gibt es noch mehr, aber dann bräuchte ich viele Seiten Text.

Darum, wollen wir uns noch ein paar Links anschauen:

WhatsApp gibt es jetzt auch für den Rechner und Drittanbieter Apps wie WhatsApp+ werden stärker verfolgt.

http://www.chip.de/news/WhatsApp-fuer-PC-Messenger-im-Browser-nutzen_64974891.html

 http://www.giga.de/apps/whatsappmd/news/whatsappmd-whatsapp-plus-alternative-will-sperre-umgehen-apk-download/

Microsoft stellt interessante Produkte vor.

 http://www.heise.de/newsticker/meldung/HoloLens-Augmented-Reality-Brille-fuer-Windows-10-2525390.html

Für Freifunker gibt es gute Neuigkeiten bzgl. der Störerhaftung

https://digitalegesellschaft.de/2015/01/providerprivileg-freifunker/

Ein schönes Browserspiel, um zu lernen, wie ein Programmierer zu denken.

 http://t3n.de/news/browserspiel-lightbot-programmierer-denken-589549/

Das Kunstprojekt der Woche: Der Random Darknet Shopper

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kunstprojekt-Random-Darknet-Shopper-Staatsanwaltschaft-beschlagnahmt-Exponate-2520542.html

https://wwwwwwwwwwwwwwwwwwwwww.bitnik.org/r/

 

 

 

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