Jobs und Links- fast nur für/in München

Heute gibt es gleich zwei Stellenangebote in München.

Das JFF sucht eine/n wissenschaftlichen Mitarbeiter

http://www.jff.de/jff/ueber-uns/stellenangebote/wissenschaftliche-mitarbeiterin-wissenschaftlicher-mitarbeiter-abteilungforschung/

Außerdem ist fürs Wintersemester noch eine Praktikusstelle im Cafe Netzwerk verfügbar.

http://cafe-netzwerk.de

Spielbar.de sucht wieder Jugendreporter für die Gamescom

http://spielbar.de/149141/werde-spielbar-jugendreporter-in-auf-der-gamescom-2017

In München gibt es außerdem ein kostenloses Webdesign Sommercamp für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren.

https://andcode.de/webdesign-sommercamp

Das Münchner Netzwerk Interaktiv hat eine neue MultiMedia News zum Thema Bildung 2020 veröffentlicht.

http://interaktiv-muc.de/publikationen/multimedianews/

Und wer noch nicht rein geklickt hat… mittlerweile ist die 5. Folge #fakefilter online

www.fakefilter.de

 

Algorithmen/Meinungsfreiheit und andere Linktipps

Bei dem warmen aber unbeständigen Wetter braucht man ja ein wenig Lesestoff.

Darum gibt’s ein kurzes Update mit dem Schwerpunkt Algorithmen:

Für die BLM hat Prof. Dr. Katharina A. Zweig federführend eine Broschüre mit dem Titel „Dein Algorithmus- meine Meinung!“ entwickelt. Diese ist kostenlos als PDF abrufbar:

https://www.blm.de/aktivitaeten/medienkompetenz/materialien/algorithmenbroschuere.cfm

Die Bertelsmann Stiftung ist ebenfalls bei diesem Thema sehr aktiv. Es gibt ein neues, sehr lesenswertes und informatives Arbeitspapier „Wie algorithmische Prozesse den gesellschaftlichen Diskurs beeinflussen“

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/teilhabe-in-einer-digitalisierten-welt/projektnachrichten/digitale-oeffentlichkeit/

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Außerdem klickenswert:

Das Handbuch für die offene Kinder- und Jugendarbeit der „Ich kann was“ Initiative zum Thema Medienwerkstätten

https://www.initiative-ich-kann-was.de/de/kompetenzen/kompetenzhandbuecher

Der Blog des ZGV –Teams „Gedankenflimmern“ mit aktuellen Gedanken und Infos rund ums Digitalisierte Leben.

http://www.zgv-team.de/

Einige neue Projekte bei www.digitale-spielewelten“ und eine Ausführung dazu, ob eine Datenschutzkonforme Nutzung von WhatsApp möglich ist….

https://www.kuketz-blog.de/whatsapp-datenschutzkonforme-nutzung-moeglich/

 

 

 

Hate Speech – Fake News und coole Projekte

Mitten in der Prüfungsphase wird es mal wieder Zeit für ein kleines Update.

Am Freitag wurde im Rahmen der Grimme Online Awards auch der klicksafe Preis vergeben. Dieses Jahr ging er an das KiKA- Kindermedienmagazin „Timster“. Ein Anerkennungspreis ging an das Medienkompetenzspiel „Junait“. Beide Projekte sind auf jeden Fall klickenswert! Junait simuliert ein Soziales Netzwerk und ist kostenfrei nutzbar.

http://www.klicksafe.de/presse/2017/gewinner-des-klicksafe-preis-2017/

Ein Blick auf die Gewinner und Nomminierten des Grimme Online Awards lohnt sich außerdem auch immer.

Diesmal besonders zu empfehlen ist die Nachrichtenapp (Resi- App) , die Nachrichten so wiedergibt „als würde man mit seiner besten Freundin sprechen“. Super spannendes Format.

http://www.grimme-online-award.de/2017/preistraeger/

Das Thema Hate Speech ist nach wie vor aktuell. Empfehlenswert dazu ist das kostenlos downloadbare Buch „Online Hate Speech“ das in der Schriftenreihe zur digitalen Gesellschaft NRW ( Grimme Institut) erschienen ist.

http://www.grimme-institut.de/publikationen/schriftenreihe/p/d/online-hate-speech-perspektiven-auf-eine-neue-form-des-hasses/

Außerdem wurde der medius Preis für hervorragende Abschlussarbeiten verliehen. Mit dabei ist Sophia Horsch, deren Arbeit zum Thema „Gefahr für Menschenrechte und Demokratie – Hate Speech online als neue Herausforderung für die Soziale Arbeit“ ich betreuen dürfte.

http://fsf.de/veranstaltungen/medius/

Außerdem geht endlich ein Projekt online, an dem ich für die Bundeszentrale für politische Bildung zusammen mit anderen großartigen Menschen als Expertin mitwirken dürfte. Die Vorankündigung ist schon draußen… das erste Video kommt am Samstag. Mr Trashpack erklärt im neuen Format #fakefilter  alles wissenswerte über FakeNews. Bin gespannt wie die Videos ankommen!

Hier gibts schon mal die Vorankündigung….

 

So jetzt gehts wieder ans Korrigieren 😉

BLIKK –Studie: Kinder und Jugendliche im Umgang mit elektronischen Medien

Am 29.5. wurden die Ergebnisse der BLIKK Studie in Berlin präsentiert. Das Medienecho ist entsprechend groß. Einige Medien übernahmen einfach die Pressemeldung, andere bemühten sich um eine wissenschaftliche Einordnung.

Die wesentlichen Ergebnisse der Studie werden auf der Seite der Drogenbeauftragten so zusammengefasst:

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Von medienpädagogischer Seite wird die Studie heftig kritisiert. Neben der Aufmachung der Präsentation inkl. Rechtschreibfehlern (Download hier) wird der Inhalt bzw. die daraus gezogenen Schlussfolgerungen kritisiert.

Die Ergebnisse zeigen Korrelationen aber keine Zusammenhänge im Sinne einer Ursache- Wirkung Mechanik.

Die Korrelationen sind auch recht einfach zu erklären: Eine hohe (unbegleitete) Mediennutzung ist häufig ein Zeichen für fehlende Kommunikation / Erziehung in einer Familie. Eine gemeinsame, reflektierte Mediennutzung kann bei gleichen Nutzungszeiten zu ganz anderen Ergebnissen führen. Würde man den betroffenen Familien / Kindern, die digitalen Medien wegnehmen, würde man höchstwahrscheinlich nicht zu besseren Ergebnissen in den Gefährdungsbeurteilungen kommen.

Doch es ist noch ein ganz anderer Punkt, der mich an der Diskussion und der Studie stört.

Eine Seite der Studienpräsentation sieht so aus:

Bildschirmfoto 2017-05-31 um 15.29.12

… mal Pause mit Freundschaft, Abenteuer, Vertrauen, Ausdauer…

Wenn man hierauf sarkastisch reagieren würde,  könnte man sagen: Ja, wenn man Pause von Freundschaft, Abenteuer, Vertrauen und Ausdauer machen möchte, dann ist Kicken, Biken oder Paddeln sicher eine Alternative.

Oh das war gar nicht so gemeint? Freundschaft, Abenteuer, Vertrauen und Ausdauer sind nur Dinge, die man offline findet?

So ist es eben nicht. Mit den genannten Begriffen, beschreiben die Autoren ganz gut, was die Faszination von digitalen Medien ausmacht. Warum man diese überhaupt nutzt. Dieser Punkt ist mir extrem wichtig. Es gibt all das auch online und es sollte nicht die offline gegen die online-Welt ausgespielt werden. Es ist kein „entweder- oder“  sondern ein „auch“ – Aufwachsen funktioniert nicht in getrennten online- und offline– Welten, diese verwischen, sind stark verwoben und sollten auch so betrachtet werden. Die Erfahrungen in dem Medium sollten genauso ernst genommen werden, wie die Erfahrungen außerhalb. Wie überall gilt natürlich auch hier: Übertreibungen jedweder Art (sind in der Regel) schädlich. Dennoch sollte man akzeptieren, dass es diese strikte online- offline Trennung nun mal nicht mehr gibt.

 

Cyberlife Studie II – und warum ich mich darüber aufrege…

Gerade ist die zweite Studie des „Bündnis gegen Cybermobbing“ unter dem Titel Cyberlife II erschienen (http://bgcmob.de/fileadmin/pdf/2016_05_02_Cybermobbing_2017End.pdf) . Bei der ersten Studie 2013 gab es einen größeren Aufschrei unter Medienpädagogen, da hier ganz klar ein Geschäftsmodell aus Cybermobbing gemacht wurde (Siehe http://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/cybermobbing277.html).

Leider ist zur zweiten Studie nicht viel Anderes zu sagen: Die Studie wird von der der Computerhilfe Plus der Telekom gesponsort. Diese bietet unter anderem kostenpflichte Beratung zum Thema. Für 3,94€ monatlich ( Mindesvertragslaufzeit 12 Monate / max. 4 Hilfen im Jahr ) bekommt man hier telefonische Unterstützung.

Kein Wunder, dass einige Ergebnisse und die Befragungsmethode fragwürdig erscheinen.

Beispielsweise ist die Aussagekraft einer Frage, nach der Bekanntheit von Fachbegriffen, eher beschränkt. Des weiteren wird Mobbing zwar definiert, allerdings in der Auswertung diese Definition wieder verworfen. Wird man im Netz beleidigt, zählt man hier als Mobbingbetroffener. Genaueres dazu hat u.a. Günter Steppich verblogt http://www.medien-sicher.de/2017/05/cybermobbing-hysterie-reloade/

Was mich jedoch, neben den Studienergebnissen und der Befragungsmethode immer wieder beschäftigt, ist die Frage, warum ich so hart auf Übertreibungen bzgl. der Gefahr im Internet reagiere. Ständig kommen Aussagen wie „Es ist doch gar nicht so schlimm, wenn das Thema endlich mal in den Medien ist- was regst du dich so auf?“

Ja – es ist super, wenn es in den Medien ist, aber eine Angstmacherei hilft den Betroffenen nicht.

  1. Es hilft nichts jede Kleinigkeit als Mobbing einzuordnen, da dann echte Mobbingfälle nicht mehr ernst genommen werden. Neulich hatte ich einen Jugendlichen, der meinte „Die Flasche mobbt mich!“ – weil er sie nicht sofort öffnen konnte. Dass Mobbing längst im Sprachgebrauch der Jugend angekommen ist ist klar. Als Pädagoge*in und/oder Wissenschaftler*in sollte man hier jedoch differenzierter herangehen.
  2. Angstmache hilft weder im Ernstfall noch bei den täglichen Erziehungsaufgaben. Eltern verbieten Ihren Kindern die Internetnutzung, weil sie Angst haben – die Kinder nutzen die Medien trotzdem. Begegnet Ihnen dann eine unangenehme Situation im Netz, können sie sich nicht an die Eltern wenden, da diese denken, dass die Kinder den Dienst ja gar nicht nutzen. Die Hemmschwelle zuzugeben, dies trotzdem getan zu haben ist riesig.

Hier findet sich auch schon der Hauptgrund, weshalb ich gegen eine Hysterie und für Prävention, Aufklärung und ordentliche Intervention bin. Im Ernstfall sollten die Betroffenen Ansprechpartner finden können, die ihr Anliegen ernst nehmen, die ein offenen Ohr für sie haben.

Das funktioniert nur mit Verständnis für digitale Welten und nicht mit Angst!

 

 

 

 

Neuigkeiten Mai (oder doch November?)

Wenn man aus dem Fenster schaut, denkt man eher es wäre noch November ( oder großzügig Anfang März) als Mai, doch auch wenn die Jahreszeiten still stehen, geht einiges voran.

Seit kurzem bin ich Mitglied im großartigen JFF -Verein (Danke), was mich sehr freut. Außerdem bin ich wieder als Jurymitglied beim diesjährigen Klicksafe Preis dabei.

Apropos Preis, der Dieter Baake Preis ist wieder ausgeschrieben http://www.dieter-baacke-preis.de/ und eine meiner Studentinnen ( Sophia Horsch)  erhält einen medius Preis für ihre Bachelorarbeit über Hatespeech.

Außerdem werde ich zukünftig einen kleinen Teil meiner Blogbeiträge verstärkt regionalen Infos widmen, damit interessierte (ehemalige-) Studierende am Thema Medienpädagogik Infos über Veranstaltungen etc. im Großraum München bekommen, da hier doch einiges interessant sein könnte. Diesen Bereich trenne ich immer vom restlichen Inhalt, so dass Leser ohne regionalen Bezug, hier einfach aufhören können zu lesen.

Von meinem Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung zur Digitalisierung in der Sozialen Arbeit gibt es ein Video zum nachhören und nachschauen.

Wichtig: Videobeschreibung beachten!

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Jetzt zu den München- News:

Am 17.5. findet der Frühjahrsempfang des Netzwerks Interaktiv zum Thema Bildung2020 statt. Geladen sind regionale Politiker, um über das Thema zu diskutieren.

http://interaktiv-muc.de/aktivitaeten/fruehjahrsempfang/

Außerdem gibt es jetzt in München einen Edu-Stammtisch zum Thema Lehren mit digitalen Medien #EduMuc

Das nächste Treffen findet am 11.5. um 18:30Uhr im Isar Valley @google statt.

https://www.meetup.com/de-DE/EduMuc/

 

News

Der Frühling kommt ganz zögerlich auch nach München und bei uns an der Hochschule ist das Semester schon in vollem Gange.

Öffentlich zugänglich und auch schon „mittendrin“ ist unsere Veranstaltungsreihe zum Colloquium Soziale Arbeit.

Plakat-SoSe201702-03-17_A1titel_lang.

Big Data, Facebook, Twitter & Co. Soziale Arbeit und digitale Transformation

Am Donnerstag den 27.4. spreche ich um 17:30 Uhr zum Thema „Zwischen Algorithmen und Wertediskurs- Auswirkungen der Digitalisierung auf die Praxis der Sozialen Arbeit“. Die Wochen drauf gibt es dann Vorträge zu Big Data, Mediendidaktik, Medienethik und Co.

http://www.sw.hm.edu/aktuelles/veranstaltung/veranstaltungsdetail_62464.de.html

Ebenfalls am Donnerstag ist der Autor und YouTube $ick an der Hochschule zu Gast. Das Kontext Leseprojekt lädt zur Lesung und Diskussion.

http://www.sw.hm.edu/aktuelles/news/newsdetail_65984.de.html

Da ich mich ansonsten natürlich auch noch mit anderen Themen befasse, gibts noch einen Link und einen Lesetipp:

Zum Thema Datenschutz sehr zu empfehlen ist die Sammlung mit Visualisierungen von https://opendatacity.de

Ganz spannend wenn man sich mit Medien und Berichterstattung auseinandersetzt sind gerade einige Bücher, die im Herbert von Halem Verlag erschienen sind und auch für die Soziale Arbeit / Medienpädagogik relevant sind. Unter anderem zu empfehlen “ Visuelle Stereotype“ und „Politisches Framing“.