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Hate Speech – Fake News und coole Projekte

Mitten in der Prüfungsphase wird es mal wieder Zeit für ein kleines Update.

Am Freitag wurde im Rahmen der Grimme Online Awards auch der klicksafe Preis vergeben. Dieses Jahr ging er an das KiKA- Kindermedienmagazin „Timster“. Ein Anerkennungspreis ging an das Medienkompetenzspiel „Junait“. Beide Projekte sind auf jeden Fall klickenswert! Junait simuliert ein Soziales Netzwerk und ist kostenfrei nutzbar.

http://www.klicksafe.de/presse/2017/gewinner-des-klicksafe-preis-2017/

Ein Blick auf die Gewinner und Nomminierten des Grimme Online Awards lohnt sich außerdem auch immer.

Diesmal besonders zu empfehlen ist die Nachrichtenapp (Resi- App) , die Nachrichten so wiedergibt „als würde man mit seiner besten Freundin sprechen“. Super spannendes Format.

http://www.grimme-online-award.de/2017/preistraeger/

Das Thema Hate Speech ist nach wie vor aktuell. Empfehlenswert dazu ist das kostenlos downloadbare Buch „Online Hate Speech“ das in der Schriftenreihe zur digitalen Gesellschaft NRW ( Grimme Institut) erschienen ist.

http://www.grimme-institut.de/publikationen/schriftenreihe/p/d/online-hate-speech-perspektiven-auf-eine-neue-form-des-hasses/

Außerdem wurde der medius Preis für hervorragende Abschlussarbeiten verliehen. Mit dabei ist Sophia Horsch, deren Arbeit zum Thema „Gefahr für Menschenrechte und Demokratie – Hate Speech online als neue Herausforderung für die Soziale Arbeit“ ich betreuen dürfte.

http://fsf.de/veranstaltungen/medius/

Außerdem geht endlich ein Projekt online, an dem ich für die Bundeszentrale für politische Bildung zusammen mit anderen großartigen Menschen als Expertin mitwirken dürfte. Die Vorankündigung ist schon draußen… das erste Video kommt am Samstag. Mr Trashpack erklärt im neuen Format #fakefilter  alles wissenswerte über FakeNews. Bin gespannt wie die Videos ankommen!

Hier gibts schon mal die Vorankündigung….

 

So jetzt gehts wieder ans Korrigieren 😉

BLIKK –Studie: Kinder und Jugendliche im Umgang mit elektronischen Medien

Am 29.5. wurden die Ergebnisse der BLIKK Studie in Berlin präsentiert. Das Medienecho ist entsprechend groß. Einige Medien übernahmen einfach die Pressemeldung, andere bemühten sich um eine wissenschaftliche Einordnung.

Die wesentlichen Ergebnisse der Studie werden auf der Seite der Drogenbeauftragten so zusammengefasst:

Bildschirmfoto 2017-05-31 um 15.23.04

 

Von medienpädagogischer Seite wird die Studie heftig kritisiert. Neben der Aufmachung der Präsentation inkl. Rechtschreibfehlern (Download hier) wird der Inhalt bzw. die daraus gezogenen Schlussfolgerungen kritisiert.

Die Ergebnisse zeigen Korrelationen aber keine Zusammenhänge im Sinne einer Ursache- Wirkung Mechanik.

Die Korrelationen sind auch recht einfach zu erklären: Eine hohe (unbegleitete) Mediennutzung ist häufig ein Zeichen für fehlende Kommunikation / Erziehung in einer Familie. Eine gemeinsame, reflektierte Mediennutzung kann bei gleichen Nutzungszeiten zu ganz anderen Ergebnissen führen. Würde man den betroffenen Familien / Kindern, die digitalen Medien wegnehmen, würde man höchstwahrscheinlich nicht zu besseren Ergebnissen in den Gefährdungsbeurteilungen kommen.

Doch es ist noch ein ganz anderer Punkt, der mich an der Diskussion und der Studie stört.

Eine Seite der Studienpräsentation sieht so aus:

Bildschirmfoto 2017-05-31 um 15.29.12

… mal Pause mit Freundschaft, Abenteuer, Vertrauen, Ausdauer…

Wenn man hierauf sarkastisch reagieren würde,  könnte man sagen: Ja, wenn man Pause von Freundschaft, Abenteuer, Vertrauen und Ausdauer machen möchte, dann ist Kicken, Biken oder Paddeln sicher eine Alternative.

Oh das war gar nicht so gemeint? Freundschaft, Abenteuer, Vertrauen und Ausdauer sind nur Dinge, die man offline findet?

So ist es eben nicht. Mit den genannten Begriffen, beschreiben die Autoren ganz gut, was die Faszination von digitalen Medien ausmacht. Warum man diese überhaupt nutzt. Dieser Punkt ist mir extrem wichtig. Es gibt all das auch online und es sollte nicht die offline gegen die online-Welt ausgespielt werden. Es ist kein „entweder- oder“  sondern ein „auch“ – Aufwachsen funktioniert nicht in getrennten online- und offline– Welten, diese verwischen, sind stark verwoben und sollten auch so betrachtet werden. Die Erfahrungen in dem Medium sollten genauso ernst genommen werden, wie die Erfahrungen außerhalb. Wie überall gilt natürlich auch hier: Übertreibungen jedweder Art (sind in der Regel) schädlich. Dennoch sollte man akzeptieren, dass es diese strikte online- offline Trennung nun mal nicht mehr gibt.

 

Cyberlife Studie II – und warum ich mich darüber aufrege…

Gerade ist die zweite Studie des „Bündnis gegen Cybermobbing“ unter dem Titel Cyberlife II erschienen (http://bgcmob.de/fileadmin/pdf/2016_05_02_Cybermobbing_2017End.pdf) . Bei der ersten Studie 2013 gab es einen größeren Aufschrei unter Medienpädagogen, da hier ganz klar ein Geschäftsmodell aus Cybermobbing gemacht wurde (Siehe http://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/cybermobbing277.html).

Leider ist zur zweiten Studie nicht viel Anderes zu sagen: Die Studie wird von der der Computerhilfe Plus der Telekom gesponsort. Diese bietet unter anderem kostenpflichte Beratung zum Thema. Für 3,94€ monatlich ( Mindesvertragslaufzeit 12 Monate / max. 4 Hilfen im Jahr ) bekommt man hier telefonische Unterstützung.

Kein Wunder, dass einige Ergebnisse und die Befragungsmethode fragwürdig erscheinen.

Beispielsweise ist die Aussagekraft einer Frage, nach der Bekanntheit von Fachbegriffen, eher beschränkt. Des weiteren wird Mobbing zwar definiert, allerdings in der Auswertung diese Definition wieder verworfen. Wird man im Netz beleidigt, zählt man hier als Mobbingbetroffener. Genaueres dazu hat u.a. Günter Steppich verblogt http://www.medien-sicher.de/2017/05/cybermobbing-hysterie-reloade/

Was mich jedoch, neben den Studienergebnissen und der Befragungsmethode immer wieder beschäftigt, ist die Frage, warum ich so hart auf Übertreibungen bzgl. der Gefahr im Internet reagiere. Ständig kommen Aussagen wie „Es ist doch gar nicht so schlimm, wenn das Thema endlich mal in den Medien ist- was regst du dich so auf?“

Ja – es ist super, wenn es in den Medien ist, aber eine Angstmacherei hilft den Betroffenen nicht.

  1. Es hilft nichts jede Kleinigkeit als Mobbing einzuordnen, da dann echte Mobbingfälle nicht mehr ernst genommen werden. Neulich hatte ich einen Jugendlichen, der meinte „Die Flasche mobbt mich!“ – weil er sie nicht sofort öffnen konnte. Dass Mobbing längst im Sprachgebrauch der Jugend angekommen ist ist klar. Als Pädagoge*in und/oder Wissenschaftler*in sollte man hier jedoch differenzierter herangehen.
  2. Angstmache hilft weder im Ernstfall noch bei den täglichen Erziehungsaufgaben. Eltern verbieten Ihren Kindern die Internetnutzung, weil sie Angst haben – die Kinder nutzen die Medien trotzdem. Begegnet Ihnen dann eine unangenehme Situation im Netz, können sie sich nicht an die Eltern wenden, da diese denken, dass die Kinder den Dienst ja gar nicht nutzen. Die Hemmschwelle zuzugeben, dies trotzdem getan zu haben ist riesig.

Hier findet sich auch schon der Hauptgrund, weshalb ich gegen eine Hysterie und für Prävention, Aufklärung und ordentliche Intervention bin. Im Ernstfall sollten die Betroffenen Ansprechpartner finden können, die ihr Anliegen ernst nehmen, die ein offenen Ohr für sie haben.

Das funktioniert nur mit Verständnis für digitale Welten und nicht mit Angst!

 

 

 

 

Ein Beitrag zur aktuellen Debatte

Stellen Sie sich vor, es gäbe einen Ort, an dem Jugendliche egal welcher sozialer und kultureller Herkunft zusammenkommen. An dem sie sie sich kennen lernen und respektieren lernen. An dem sie sich Räume aneignen und ihren Interessen nachgehen können.

Wo sie Vorbilder finden, an denen sie sich orientieren können. Wo sie ihre Vorstellung von Geschlechterrollen hinterfragen und neue Verhaltensmuster ausprobieren können. Wo sie ernst genommen werden. Wo sie ihre erste Liebe finden können. Wo Lebenskrisen bewältigt und Identitäten geformt werden.

Wo Regel aufgestellt und durchgesetzt werden, wo man fair behandelt wird –und  sich ausleben kann.Bildschirmfoto 2016-01-12 um 12.33.53

Und stellen sie sich vor, dieser Ort würde dann an eine Schule verlegt oder gestrichen werden….

Genau das ist in den letzten Jahren passiert.

Es gibt immer weniger Anlaufstellen für Jugendliche, hier werden finanzielle Mittel eingespart, die man eigentlich besser nicht anlegen könnte.

Ich sage nicht, dass offene Jugendarbeit das Allheilmittel für unsere aktuellen Probleme ist. Aber es wäre ein Lösungsansatz. Der Ruf, den die Jugendarbeit in der Öffentlichkeit hat, steht in keinem Verhältnis zu dem was dort geleistet wird.

Wir sollten die aktuelle Debatte nutzen, um nicht mehr nur über Probleme sondern auch über Lösungen zu sprechen. Eine davon wäre eine Stärkung der offenen Jugendarbeit.

Darum rufe ich alle auf, diese Position zu überdenken und mit in die öffentliche Debatte und die Überlegungen zur aktuellen Krise einzubeziehen.

Spread the word….

Wochenrückblick KW51

Da ist er, der letzte Wochenrückblick im Jahr 2014.

Gemischtes

Viele gute Links findet man auf dem Blog zur Weiterbildung Soziale Medienbildung der FH-Fulda.

http://medienbildung.hypotheses.org/7905

Computerspiele

Computerspiele machen doch nicht gewalttätig? Aus der weiten Welt der Medienwirkungsforschung ( Wir wissen, dass wir nichts wissen) gibt es mal wieder neue Erkenntnisse.

http://derstandard.at/2000009541358/Erste-Langzeitstudie-Videospiele-machen-nicht-gewalttaetig

Eine spannende Idee- in Hamburg fand im November eine Gamejam statt. Grafiker, Programmierer und Co. trafen sich um gemeinsam Spiele zu entwerfen.

http://www.zeit.de/2014/52/computerspiele-experiment-gamejam-hamburg

3sat hat einen Beitrag zum Thema gamifikation unter dem Titel „Verspielte Welt“ herausgebracht.

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=48192

Technik

Skype kann jetzt in Echtzeit übersetzen ( englischsprachige Quelle).

http://www.theverge.com/2014/12/15/7393665/skype-translator-features

Digitale Karten kann man für viele Projekte gebrauchen. Welche tools es gibt und wie man mit Ihnen arbeitet erfährt man im Videochat von digital.think-big.org

http://digital.think-big.org/videochat/

Für 3D Brillen wie Google Cardboard gibt es jetzt eine spezielle Street View Ansicht.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/VR-Brille-Google-Street-View-erhaelt-Cardboard-Support-2502494.html

WhatsApp und Co.

Im neuen Update auf Android Handys kann man jetzt die blauen Häkchen wieder ausstellen. Außerdem arbeitet WhatsApp wohl an einer Version für den Browser.

http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/whatsapp-hinweise-auf-web-version-im-beta-code-a-1008483.html

Snapchat hat große Pläne. Wie jetzt bekannt wurde arbeiten sie an mehreren Neuerungen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sony-hack-snapchat-soll-musikdienst-planen-a-1008829.html

 Onlinepartizipation

Youthpart hat eine Broschüre zur Jugendbeteiligung in der digitalen Gesellschaft veröffentlicht.

https://www.ijab.de/was-wir-tun/internationale-zusammenarbeit/youthpart/epartizipation-youthpart/a/show/youthpart-veroeffentlicht-abschlussbroschuere/

Erziehungshilfen

Auf der Seite www.mediennutzungsvertrag.de kann man sich einen Mediennutzungsvertrag zusammen klicken. Aber Vorsicht… bei Verträgen mit den Kindern sollte man immer überlegen wie sinnvoll das ist und ob es zur eigenen Lebenswirklichkeit passt.

 

 

So das war es auch schon mit dem Wochenrückblick. Zum Schluss gibt es noch was lustiges. Der erste Infocafe HAUL ( Einkaufsvideo, beliebtes Format bei youtube). Mein Kollege Stephan Schölzel und ich haben den nicht wirklich ernst zu nehmenden ersten Infocafe HAUL gedreht.

Bildschirmfoto 2014-12-19 um 12.14.10

https://www.youtube.com/watch?v=6vDE2I7a2Rc

Damit verabschiede ich mich bis Ende Januar und wünsche schöne Feiertage!

Wochenrückblick KW40

Schon ist er da, der neue Wochenrückblick gibt Lesestoff fürs lange Wochenende. Diesmal mit dabei sind viele Links rund um Computerspiele. Viel Spaß beim Lesen!

Politik und Netz

Bei Youtube gibt es bekanntlich viele gute Inhalte. Einer davon ist der Kanal von poliWHAT?! . Hier wird Politik jugendgerecht erklärt.

https://www.youtube.com/user/poliwhat/featured

#pb21 geht in die letzte Projektphase. Die sehr gute Seite rund um Web2.0 in der politischen Bildung überarbeitet nochmal die beliebtesten Artikel. Viele Artikel stehen unter einer freien Lizenz und können weiter genutzt werden. Ein Nachfolgeprojekt ist geplant.

http://pb21.de/2014/09/endspurt-pb21-de-auf-der-zielgeraden/

Social Networks

WhatsApp hat die 600 Millionen Nutzer Marke geknackt.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/WhatsApp-hat-600-Millionen-Nutzer-2301506.html

Die Facebook –Alternative Ello macht Schlagzeilen. Sie wird gerade von der Netzgemeinde hoch gelobt. Doch angemeldete Nutzer sind meist wenig begeistert.

Ich bin gespannt was aus dem Netzwerk wird.

http://t3n.de/news/ello-neuanmeldungen-568898/?utm_content=buffer22582&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

Veranstaltungen

Im Infocafe begrüßen wir am 15.10. Gäste aus Finnland. TeacherGaming ist mit dem Projekt MinecraftECU zu Gast. Wir bieten sowohl einen Workshop für Jugendliche als auch eine Infoveranstaltung für Eltern an.

http://infocafe.org/minecraftedu/

 

MinecraftEDU

 

Internetkultur

Das Kickstarter Projekt rund um einen Kartoffelsalat machte vor einiger Zeit Schlagzeilen. Eigentlich sollte nur ein Kartoffelsalat finanziert werden- die als Gag gedachte Aktion spielte innerhalb kürzester Zeit über 55 000 Dollar ein. Jetzt gab es ein passendes Festival dazu.

http://kotaku.com/the-potato-salad-kickstarter-festival-actually-happened-1640680938

Computerspiele

Das Videospiele in den Unterricht gehören, findet ein Artikel von golem.de

http://www.golem.de/news/goethe-schiller-lara-croft-videospiele-gehoeren-in-den-schulunterricht-1410-109106.html

 Gamification ist in der Wirtschaft nicht mehr nur ein reines Schlagwort sondern Realität. Die zweitägige Konferenz „bizplay“ hat sich dem Thema gewidmet.

http://web.de/magazine/digital/computerspiele-betrieb-zocken-rendite-stimmt-30111220

„Mutti hat gesagt, geh draußen spielen!“ Mobile Gaming aus pädagogischer Sicht. So heißt ein lesenswerter Artikel auf dem Medienpädagogik Praxis Blog.

https://www.medienpaedagogik-praxis.de/2014/09/30/mutti-hat-gesagt-geh-draussen-spielen-mobile-gaming-aus-paedagogischer-sicht/

Wochenrückblick KW39

Medien und Lernen

Interessanter Beitrag des WDR zu einer Studie, in der Smartphones und Co. zum Lernen eingesetzt wurden.

http://www1.wdr.de/studio/duisburg/themadestages/smartphone-hilft-im-unterricht100.html

Ein kostenloser Onlinekurs der Technischen Uni Graz und der Uni Graz, zum Thema „Soziale Medien und Schule: für wen, wieso, wozu?“ startet am 6.10. 2014

http://www.imoox.at/wbtmaster/startseite/socialmedia.html

Das Netz hat jede Menge spannender Podcasts zu unterschiedlichen Themen zu bieten. Ich empfehle interessierten mal in den Bredowcast zu hören. Der Podcast des Bredow Institutes beschäftigt sich mit Forschung rund um Medien.

http://podcast.hans-bredow-institut.de/2014/bredowcast-001-medienrepertoires/

Youtube

Screenshot: Beliebt auf Youtube
Screenshot: Beliebt auf Youtube

Einen interessanten Einblick in die Top Youtuber- wer steht wo und wieviele Abonnenten und Video Views haben sie- erhält man hier.

http://socialblade.com/youtube/top/country/DE/mostviewed

Lebenswelten

Einen guten kurzen Text zum Thema Sexting findet man beim derstandard.at . Hier wird nochmal sehr verständlich ein Blick in jugendliche Lebenswelten gegeben.

http://derstandard.at/2000005871885/Nacktfotos-versenden-Doppelmoral-und-heterosexuelle-Stereotype

Eine aktuelle Studie hat den Wert von Offline.- und Onlinefreundschaften untersucht. Offline Freunde bleiben nach wie vor wichtiger, als Onlinebeziehungen.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-mit-Kindern-Offline-Freund-bleibt-wichtiger-als-Online-Freund-2400340.html

Datenschutz

Google+ Fotos können unter bestimmten Umständen beim Kartendienst Panoramio auftauchen.

http://www.nzz.ch/mehr/digital/google-fotos-tauchen-in-maps-auf-1.18389116

Netter Kurzfilm von Jugendlichen  zum Thema Datenspionage – der Film ist zwar größtenteils gestellt, aber trotzdem sehenswert und ein gute Diskussionsanlass.

https://www.youtube.com/watch?v=Mz3E8S3QP0w#t=138

Sommerpausen Zwischenruf

So bevor ich mich tatsächlich in die richtige Sommerpause verabschiede, gibt es noch ein paar Links zum Stöbern.

Gestern war ich auf der gamescom und etwas irritiert, dass die Messe Köln bzw. die gamescom Veranstalter den medienpädagogischen Teil in (sagen wir mal) den letzten Winkel der Messe verbannt hat. Schade… das Thema scheint wohl nicht mehr so presserelevant zu sein. Dafür gab es sonst einiges zu sehen…doch in der kürzen Zeit konnte ich trotz Fachbesucher-Tag nichts wirklich Neues entdecken, da überall schon lange Schlangen waren. Das einzig wirklich spannende war der Charakter Editor von SIMS4. Hier kann man nun wirklich sehr genau Körper und Gesichter nachbauen. Sicher ein gutes Werkzeug für Projekte rund um Körperbilder. Wir werden es testen…

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So jetzt die versprochenen Links:

  1. Selfies sind ja gerade DAS Thema schlechthin. Neben den vielen freizügigen und perfekten Selfies gibt es aber noch andere. Diese kann man mal heranziehen wenn man mit Jugendlichen über Selbstbilder spricht.

http://dradiowissen.de/beitrag/feminismus-selfies-bestimmen-frauenbild

  1. Die Kids Verbraucheranalyse ist erschienen. Jedes 4. Kind hat ein eigenes Smartphone. Hier der Link zu einem Artikel (für die, die die Studie nicht lesen wollen) und zur Pressemeldung der Studie.

http://www.t-online.de/eltern/familie/id_70603878/kids-verbraucheranalyse-2014-jedes-vierte-kind-hat-ein-smartphone.html

http://www.egmont-mediasolutions.de/pdf/services/studien/KVA%202014-PM.pdf

  1. Eine neue App macht Schlagzeilen. Sie kann nicht viel…aber das dafür richtig gut.

http://www.wsj.de/article/SB10001424052702303996604580085451149000706.html

  1. Warum Facebook einem den Messenger auf dem Smartphone aufzwingt, erklärt netzpiloten.de

http://www.netzpiloten.de/facebook-messenger-die-gruende-fuer-den-app-split/

  1. Eine schöne Geschichte rund ums Urheberrecht. Wer hat das, wenn ein Affe einem die Kamera klaut und selbst Fotos schießt?

http://www.sueddeutsche.de/digital/urheberrecht-wikipedia-und-fotograf-streiten-um-affen-selfie-1.2080820

 

Dann wünsch ich erst mal einen schönen Sommer und bis bald!

Wochenrückblick KW28

Wieder einmal geht die Woche zu Ende und somit kommt der neue Wochenrückblick. Diesmal sogar mit kleinem WM- Bezug 😉 und dem Link zum lang versprochenen Smartphone Dossier.

Veranstaltungen

Am Montag bin ich in Frankfurt beim webmontag in der Brotfabrik zu sehen. Ab 19 Uhr geht’s los und ich bin mit einem Kurzvortrag zum Thema Gamification in der Bildung mit dabei.

http://www.wmfra.de/programm/webmontag-frankfurt-62-was-hanschen-nicht-lernt-bildung.html

Das von der Initiative Creative Gaming e.V. (www.creative-gaming.eu) initiierte PLAY14 Festival für kreatives Computerspielen zeigt vom 16. bis 20. September 2014 in Hamburg, was mit digitalen Spielen alles machbar ist und welche Möglichkeiten der kreativen Gestaltung sie für Bildung, Ausbildung, Kunst und Wissenschaft eröffnen. Zentrale Elemente bei PLAY14 sind die vier Bereiche: Sehen, Machen, Reden und Feiern. Diese stehen für mehr als 200 Veranstaltungen wie interaktive Ausstellungen, praxisnahe Workshops, Vorträge, Talks und Kultur- Aktionen rund um Computerspiele in der ganzen Stadt.

http://creative-gaming.eu/play14/

Fussball

Fussball? Naja nicht ganz. Es geht eher um spannende Internetphänomene rund um das Spiel Deutschland – Brasilien. Bei Twitter hat das Ganze dazu geführt, dass in den USA der Hashtag #blitzkreig ein trending Topic war. Ja richtig- sogar falsch geschrieben. Darüber hinaus haben sich diverse Nazi-Vergleiche zum Spiel im englischsprachigen Raum verbreitet. Ich bin immer noch ein wenig überrascht, wie sehr diese Zeit ihre Spuren hinterlassen hat und das Bild von Deutschland im Ausland prägt.

https://twitter.com/hashtag/blitzkreig

Außerdem ein Interessanter Einblick in die Berichterstattung von google zum Spiel.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/google-manipuliert-das-7-1-der-deutschen-13037902.html

Facebook

Facebook Botnetz abgeschaltet: Ein Netzwerk, dass sich vor allem über Facebook Nachrichten neue Opfer gesucht hat, ist jetzt offline. Die Masche kann und wird natürlich in ähnlicher Form von anderen Betreibern fortgesetzt.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-bekaempft-Facebook-Botnet-2253242.html

Halb Europa ist laut einer neuen Umfrage bei Facebook täglich aktiv. Schlusslicht im europäischen Vergleich ist Deutschland.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Halb-Europa-nutzt-taeglich-Facebook-2253342.html

Smartphonewebsite_smartphone

Unser lang angekündigtes Dossier zum Thema „ Das erste Smartphone“ ist endlich online. Was muss man beachten, wenn man ein Smartphone an seine Kinder verschenken will und welche Regeln kann man aufstellen.

http://infocafe.org/neues-dossier-das-erste-smartphone/

Was ist eigentlich so faszinierend an Spielen wie „Clash of Clans“ ? Bei klicksafe findet man ein kurzes Dossier zum Thema.

http://www.klicksafe.de/service/aktuelles/news/detail/warum-spiele-wie-clash-of-clans-ein-hohes-suchtpotenzial-bergen/

Partizipation

Online mitmachen und entscheiden, so heißt eine Studie, die sich mit Onlinepartizipation auseinander gesetzt hat.

http://www.hiig.de/wp-content/uploads/2014/06/20140609_Studie_DIGITAL.pdf

Abmahnungen

Gerade überrollt eine Abmahnwelle Deutschland. Wenn man den Medien glauben darf, werden viele Briefe verschickt, in denen Geld gefordert wird. Wer betroffen ist, einfach mal reinklicken.

http://www.wbs-law.de/abmahnung-filesharing/riesige-filesharing-fake-abmahnwelle-ueberrollt-deutschland-54119/

 

Klicksafe Preis 2014

Heute mal ein Jubelschrei in eigener Sache. Wir haben ihn bekommen. Den klicksafe Preis 2014. Das (noch nicht voll finanzierte) Projekt „Digitale Helden“ freut sich über die Auszeichnung.

Leider konnten wir nicht alle bei der Preisverleihung dabei sein. Es fehlen auf dem Foto Beate Kremser, Jörg Schüler und Gregory Grund. Zu sehen ist Florian Borns und unser Netzwerkpartner Wilfried Volkmann.

Foto: Grimme Institut (cc Lizenz, flickr.com)
Foto: Grimme Institut (cc Lizenz, flickr.com)