Archiv des Autors: AngelikaBeranek

Leitkriterien der USK veröffentlicht

Wer ganz genau wissen will, nach welchen Kriterien die USK Altersfreigaben vergibt, kann dies jetzt

auf der Internetseite der USK nachlesen. Hier sind die Leitkriterien zur Einstufung veröffentlicht worden.

http://www.usk.de/fileadmin/documents/2011-06-27_Leitkriterien_USK.pdf

Ergänzend dazu sollte man natürlich auch den Teil über die Alterskennzeichen lesen.

http://www.usk.de/pruefverfahren/alterskennzeichen/

Neue Broschüre von Webhelm

Es gibt mal wieder eine neue Broschüre über Sicherheit im Internet.

Die Broschüre von webhelm.de gibt einen ganz guten Überblick darüber, warum und wie Jugendliche das Internet nutzen. Sie ist eher zum vermitteln von Hintergrundwissen geeignet. Bei konkreten Fragen muss man dann doch wieder auf andere Broschüren/ Seiten etc. zurückgreifen.

Hier noch der Link:

http://webhelm.netzcheckers.net/assets/webhelm/dateibox/1312211827_webhelm_Informationen_fuer_Eltern.pdf

Fotoampel für Facebook

Eine tolle Idee von “ Sicher Dein Web“-  die Fotoampel. So kann man in sozialen Onlinenetzwerken seinen Freunden ganz einfach zeigen, wie man möchte dass mit Fotos von einem umgegangen wird.

Die Ampel wird einfach kurzzeitig als Profilbild eingebaut und jeder weiß Bescheid:

rot: bitte keine Fotos von mir hochladen

gelb: frag mich bitte wenn du Fotos hochladen magst

grün: ich freu mich über Fotos von mir im Netz

Die Ampel gibts hier:

http://www.sicher-dein-web.de/fotoampel

und hier:

https://www.facebook.com/note.php?created&&note_id=221019641274453

Termine und Veranstaltungen August / September

Am 8.8.2011 findet das nächste Treffen des Fachforums Mediensucht Hessen in Fulda statt.

http://fachforum-mediensucht.de/

Vom 17.8.-19.8. bin ich mit Jugendlichen auf der GamesCom in Köln. Hier werden wir für diverse Zeitungen und für spielbar.de als Jugendredaktion unterwegs sein und Interviews mit Vertretern der Computerspielbranche und mit Besuchern führen.

Nachdem das Infocafe zu den nominierten beim Wettbewerb „Wege ins Netz“ gehört, bin ich am 6.9.2011 in Berlin bei der Preisverleihung.

Am 24.9. und 25.9. findet in Wiesbaden ein Barcamp zu Computerspieleforschung statt, an dem ich teilnehmen werde.  http://researchinggames.net/

Außerdem bin ich an diversen Schulen unterwegs und werde dort Unterrichtseinheiten zu Onlinemobbing und Datenschutz durchführen. Da diese Veranstaltungen nicht öffentlich sind, werden hier keine Termine bekannt gegeben. Am 27.9. halte ich in Marburg einen Vortrag zum Thema Cybermobbing. Sobald es hierzu nähres gibt werden die Daten noch bekannt gegeben.

Infos aus aktuellem Anlass

Hier zwei Linktipps zu den aktuellen Ereignissen in Norwegen und dem damit verbundenen Medienecho:

Für Eltern, deren Kinder in den Nachrichten mit den Bildern konfrontiert werden:

http://www.flimmo.tv/index.php?page=3&navID=39&id=99641

Für alle, die sich näher über Wirkungsforschung in Bezug auf gewalthaltige Computerspiele informieren möchten, gibt es hier eine gute Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes:

http://www.bundespruefstelle.de/bpjm/Jugendmedienschutz-Medienerziehung/film-fernsehen,did=106676.html

Passend dazu bietet das Infocafe eine Fortbildung an und stellt gleichzeitig den aktuellen Forschungsstand kurz dar. Das Dokument hierzu kann im Bereich „Texte“ heruntergeladen werden.

Warum wir Informationen teilen…

dieser Frage ist eine interessante Studie der Customer Insight Group der New York Times zusammen mit Latitude Research nachgegangen.

„Auf die Frage, warum sie etwas sharen, gaben die Teilnehmer der Umfrage der New York Times folgende Beweggründe an:

  • 85% teilen Informationen, weil die Reaktionen darauf ihnen dabei helfen diese besser zu verstehen
  • 84% teilen Informationen, weil deren Verbreitung ihnen ein wirkliches Bedürfnis ist
  • 78% teilen Informationen, weil es ihnen dabei hilft mit anderen Menschen in Verbindung zu treten bzw. bleiben
  • 73% teilen Informationen, weil es ihnen dabei hilft diese besser zu verstehen bzw. zu verarbeiten
  • 69% teilen Informationen, weil sie sich dadurch das Gefühl haben am Weltgeschehen besser teilzuhaben
  • 68% teilen Informationen, weil sie anderen Menschen damit zeigen wollen wer sie sind bzw. was sie mögen
  • 49% teilen Informationen, weil sie andere Menschen dazu bringen wollen, ihre Meinung zu ändern“

aus: http://www.seo-united.de/blog/internet/studie-warum-wir-informationen-teilen.htm

Die komplette Studie ist hier :http://nytmarketing.whsites.net/mediakit/pos/ erhältlich.

 

Welches Netzwerk soll man wählen?

In letzter Zeit wird die Wahl des richtigen „social network“ immer schwerer.

Darum hier eine kurze Zusammenfassung. Bis letzten Sommer war für Jugendliche das SchülerVZ die unangefochtene Nr.1! Dieses Netzwerk hat allerdings seine größte Schwäche darin, dass Jugendliche nur untereinander kommunizieren können. Was zunächst nach einem Vorteil klingt, nach einem abgeschlossenen, privaten Raum, nur für Jugendliche, in dem sie sich ohne das Zutun von Erwachsenen austauschen können – stellte sich langfristig als Nachteil heraus. Die Jugendlichen wollen eben auch mit ihren Verwandten im In- und Ausland in Kontakt bleiben und mit diesen Neuigkeiten austauschen. Offiziell ist das SVZ ab 12 Jahren freigegeben. Bei den Kids hat das Netzwerk mittlerweile eher den Ruf, der Kindergarten unter den Communities zu sein. Sprich, da ist man mit 8 oder 9 aber nicht mehr mit 12!

Kurzzeitig zu erwähnen war auch noch „Wer kennt wen“, offiziell ab 14. Mittlerweile durch Facebook abgeschlagen… und zu einem etwas „schmutzigeren“ Netzwerk verkommen.

Darum ging es weiter zu Facebook. Hier fand man all das was man suchte. Kontakt mit Verwandten rund um die Welt und einen anderen Schwerpunkt der Kommunikation. Hier findet die Kommunikation über Statusmeldungen statt. Das heißt ich kann meinen Freunden mitteilen, was mir gefällt, wo ich gerade bin und mit wem ich gerade unterwegs bin. Offiziell ab 13, doch auch schon von den Kleinen besucht. Doch gerade neigt sich der Spaß dem Ende zu: Facebook „Vermyspaced“ ( wie die Kids sagen ;)) Das heißt sie ändern zu schnell zu viel an ihrem System auf Kosten der Bedienbar- und Erreichbarkeit. Ach ja myspace… das gab es lange vor dem SVZ… und war solange beliebt, bis man vor lauter Werbeanzeigen und Änderungen nicht mehr wusste wo welche Inhalte sind. Mit diesen Änderungen schaffen Facebook das, was es mit dem laschen Umgang mit Nutzerdaten nicht hinbekommen hat, es verliert die Gunst der Nutzer. Warum Facebook gerade diesen Weg geht, kann nur vermutet werden. Vermutet wird, dass  es am neuen Konkurrenten google+ liegt.

Wobei … google+ ja eigentlich etwas anderes will als Facebook. Mehr dazu in diesem schönen Artikel:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,772656,00.html

Und goole+ ? Ist bisher schwer gelobt worden und hat, mit seiner Testphase in der nicht alle mitmachen dürften, schon viele Fans gewonnen, geht jetzt aber diesen Schritt:

http://www.sueddeutsche.de/digital/gespeichterte-nutzerdaten-google-plant-die-super-datenbank-1.1119600

(mitlerweile hat sueddeutsche die Meldung etwas verändert- also nochmal nachlesen ;))

Darum bleibt nur die Frage… wohin? Vernetzen und kommunizieren über Netzwerke ist nicht mehr aus dem Leben wegzudenken, doch die wirklich gute, empfehlenswerte Alternative gibt es noch nicht. Auch wenn sich einzelne Netzwerke darum bemühen den „großen“ Konkurrenz zu machen. Doch die sind eher für Erwachsene oder (sehr interessierte) Jugendliche … zumindest bisher. Siehe: https://joindiaspora.com/

Einen tollen Überblick, über das was die einzelnen Netzwerke können gibt einem diese Seite:

http://karrierebibel.de/infografik-twitter-facebook-google-im-vergleich/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+karrierebibelblog+%28Karriere-Bibel%29&utm_content=FaceBook

Soweit der kurze Überblick über die aktuelle Networkinglandschaft. Ich bin gespannt was demnächt kommt und worum sich meine Vorträge drehen werden.